© Fotos: W.Lampe


Hilfe für die Dorfschulen der Amuzgos - Grundstein für eine bessere Zukunft!


Die Amuzgos leben in einer Bergregion zwischen den Bundesstaaten Guerrero und Oaxaca. Bekannt sind sie durch ihre wunderschönen Webereien und Trachten, die heute noch getragen werden. Wie die Indigenas in vielen ländlichen Regionen Mexikos lebt auch diese Gemeinde in armen Verhältnissen. In den Dörfern der Region gibt es zwar staatliche Grundschulen und manchmal auch weiterfüh-rende Schulen, jedoch sind die Eltern meist nicht in der Lage, das nötige Schulmaterial zu bezahlen, Es mangelt an den einfachsten Mitteln, wie z.B. Schreibhefte, Stifte, Bastelmaterialien, Spielsachen oder Schulranzen. Dank des unermüdlichen Einsatzes der Familie Lampe, die mit ihren Freunden zwei Mal im Jahr Schulmaterial in die Dorfschulen bringen, konnten allein bei der letzten Reise 135 Vor-schüler, 546 Grundschüler, 35 Schüler weiterführender Schulen und 46 Lehrkräfte in 11 Schulen mit Schulmaterial versorgt werden. Vor kurzem konnten sogar gebrauchte Computer zur Verbesserung des Unterrichts gen Schulen zur Verfügung gestellt werden. Die DMG unterstützt dieses Projekt seit 2003 - aber es gibt noch viel zu tun. Und dafür benötigen wir Ihre Unterstützung! Diese Spenden-karte können Sie bei der Geschäftsstelle als Beilage zu Ihrer Einladung anfordern!


Helfen Sie den Kindern Mexikos - überweisen Sie Ihre Spende mit dem Stichwort "Amuzgo"
auf das Konto der Deutsch-Mexikanischen Gesellschaft e.V., bei der Commerzbank Düsseldorf
IBAN: DE81300800000210438600 BIC: DRESDEFF300 — BLZ 300 800 00 • Kto. Nr.: 210 43 86 00


Die Aktion „SPENDEN STATT SCHENKEN“: Wir helfen Ihnen gerne, Ihre ganz persönliche Spendenaktion anlässlich von Familienfeiern oder sonstigen Anlassen in Ihrem Familien– und Freundeskreis durchzuführen. Die DMG ist als gemeinnützige Organisation durch Freistellungs-bescheid des Finanzamtes Düsseldorf-Nord anerkannt. Für Ihre Spendenbescheinigung vermerken Sie bitte unbedingt Namen, Anschrift und Anlass der Spende auf Ihrer Überweisung. Bitte kontaktieren Sie die Geschäftsstelle.

Deutsch-Mexikanische Gesellschaft e.V. * Ulmenweg 12 * 50259 Pulheim * Tel. 02238 540 9178
Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! * Internet: www.deutschmexikanisch.de

 


 

Das Projekt Amuzgo

Bericht der Familie Lampe über die Situation der Amuzgo (Auszüge aus einem Email-Verkehr mit Wolfgang Lampe im Herbst 2013)


Von Anbeginn unserer Amuzgo-Unterstützung lag das Schwergewicht auf persönlicher Einzelverteilung des Schulmaterials, also eine Übergabe der abgepackten Pakete direkt an den jeweiligen Schüler und den  betreffenden Lehrer. Wir lehnen aus verständlichen und sicher bekannten Gründen freie Sammelsendungen oder Geldübergaben grundsätzlich ab, weil wir eine volle Kontrolle über die Verwendung der teilweise mit Mühe beschafften Materialien behalten wollen. Wir überzeugen uns auch in jeder Schule, vor der erneuten Materialübergabe, über die Verwendung der Schulmittel aus der vorherigen Verteilung.  So konnten wir über die Jahre die Schüler mit sehr viel einfachem Schreibmaterial und Büchern unterstützen. Auch war es uns möglich, mit geschenkten Büromöbeln die Lehrerräume und Klassen "aufzufrischen". Mit gespendeten gebrauchten Computern haben die Amuzgos erfreulicherweise für ihre sehr komplizierte Sprache eine einfache Software entwickelt, an der sie weiterhin Verfeinerungen vornehmen und die ihnen  die Möglichkeit eröffnet, beispielsweise ihre alten und bisher nur mündlich überlieferten Märchen aufzuzeichnen.

Die Schäden des Pazifiksturmes im späten Herbst 2013 waren natürlich massiv. Die in den Bergen befindlichen Dörfer haben in relativ kurzer Zeit ihre Holz- oder Lehmziegel-Häusern wieder hergerichtet. Da die landwirtschaftlichen Felder im vernünftigen Zick-Zack angelegt waren, wurden zwar Schäden verzeichnet, aber weite Flächen haben die Regenstürme recht gut überstanden. Somit ist die Grundversorgung dort auch nach dem Hurrikan gewährleistet.  Lediglich im Tiefland des Amuzgo-Gebietes gab es umfangreiche Zerstörungen von Häusern und vor allem der Felder. Bedingt auch durch eine sehr eingeschränkte Vorratshaltung führte dies zu Hungersnöten, die eine entsprechende Sofortunterstützung erforderten.

Wir möchten uns weiterhin auf die Schulunterstützung konzentrieren, die insofern erfolgreich war und ist, weil die betreffenden Kinder ihre Schularbeiten machen  können, Farbe, Buntpapier, Schere und Klebstoff zusammen mit Malartikeln für ihre Umweltbeschreibungen  verwenden und letztlich auch Berufe ergriffen haben, die ihnen und ihrer Umgebung zugute kommen. Es ist eine Freude zu sehen, dass die fortgeschrittenen Schreib- und Lesekenntnisse zum Beruf einer Krankenschwester, eines Landwirtschaftsexperten, eines Bewässerungsspezialisten, eines Tischlers oder eines Elektrikers geführt haben.

Annemarie und Wolfgang Lampe

 

Anmerkung der Redaktion: Ein wesentlicher „Spiritus Rector“ der Hilfsaktion ist Annemarie Lampe, die einen engen Kontakt zu dem Regionalschulleiter der Amuzgoschulen - Sr. Bartoilome -  und der (Meister-)Weberin Florentina hält. Neben der Schulhilfe unterstützt sie die Weberinnen und den Weberinnen-Nachwuchs mit monatlichen Geldzuwendungen. Dafür sprechen wir nicht nur den ausdrücklichen Dank für den unermüdlichen Einsatz aus – wir sagen! ¡Respeto! Es zeigt auch wieder, dass mit dem persönlichen Einsatz  unserer Freunde in Mexiko die Mittel wirklich die Hilfsbedürftigen erreichen. (Bericht & Fotos W.Lampe)